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            • So nah und doch so fern! Die Klassenfahrt der 6b nach Windischleuba

            • Vom 18. bis zum 20. Mai hieß es für die Klasse 6b: Auf nach Windischleuba!

              Obwohl wir gar nicht so weit weg waren, fühlten wir uns in unserer eindrucksvollen Unterkunft doch wie in einer anderen Zeit.

              Am ersten Tag tauchten wir ein in die Welt des Mittelalters. Waffenkunde, eigene Wappen erstellen, Bogenschießen und der direkte Kampf von Angesicht zu Angesicht forderten uns alles ab. Zum Glück konnten wir abends bei einem schmackhaften Abendessen entspannen und so den Tag ausklingen lassen. An Tag zwei fuhren wir mit dem Kohrener Land Express zur Sommerrodelbahn und anschließend noch zum Minigolf. Diese besondere Fahrt wird uns sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben. Zwischen den Aktivitäten nahmen wir uns natürlich auch noch die Zeit für ein leckeres Eis. Am späten Nachmittag ging es dann wieder zurück in unsere Herberge. Dort überraschte uns der Herbergsvater mit der tollen Idee eines Lagerfeuers inklusive Stockbrot. Alle waren Feuer und Flamme. Leider ging es mittwochs dann schon wieder nach Hause. Doch zuerst stärkten wir uns noch mit einem Frühstück, packten unsere Taschen und brachten die Zimmer auf Vordermann. Dabei wurden schon Pläne für die nächste Klassenfahrt geschmiedet.

              Mit dieser tollen Mannschaft gehen wir doch gerne wieder an Board!

              Es grüßen die Klasse 6b und die Lehrer Herr Gunst und Frau Schmelzer.

            • Geschichte hautnah erleben: Ein emotionaler Museumsrundgang auf dem Schuldachboden

            • ​Diese Woche verwandelte sich der unausgebaute Dachboden unserer Schule in einen historischen Lernort der besonderen Art. Zwischen alten Holzbalken, im ganz eigenen, fahlen Dachbodenlicht und untermalt von originaler Musik der 1930er und 40er Jahre, begab sich die IAP-Klasse auf eine intensive Spurensuche in die Vergangenheit.​Im Zentrum des interaktiven Museumsrundgangs stand die Regionalgeschichte von Meuselwitz im schicksalhaften Jahr 1945. An verschiedenen Stationen rekonstruierten die Schülerinnen und Schüler den Alltag im Rüstungsbetrieb der HASAG, die weitreichenden Beschlüsse der Potsdamer Konferenz und das bedrückende, aber auch hoffnungsvolle Schicksal der damals 14-jährigen Lagerinsassin Maria Kosk.​Die rustikale, unfertige Atmosphäre des Dachbodens bot dabei den perfekten Rahmen, um die düstere Stimmung und die Ungewissheit der Tage des Kriegsendes greifbar zu machen. Weitab von starren Lehrbuchtexten arbeiteten die Jugendlichen bemerkenswert konzentriert und empathisch mit historischen Dokumenten, alten Geheimakten und einem symbolischen Tagebuch. Über ein interaktives Emoji-Feedback brachten sie ihre eigenen Eindrücke und Emotionen direkt an den Stationen zum Ausdruck.​Dieses Projekt zeigt, wie moderner Geschichtsunterricht im Altenburger Land gelebt werden kann: Es geht nicht nur um das Auswendiglernen von Jahreszahlen, sondern um aktive Aufklärungsarbeit, das Zeigen von Gesicht gegen das Vergessen und die Stärkung der demokratischen Werte direkt in unserer Schülerschaft. Ein riesiges Dankeschön an die IAP-Klasse für dieses großartige, respektvolle und intensive Engagement!